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Elsa: Hoffnung für 100 Mitarbeiter

06.05.2002 | 13:45 Uhr |

Knapp 100 Mitarbeiter der insolventen deutschen Hardware-Firma Elsa können aufatmen. Sie werden in einer Transfergesellschaft aufgenommen - dort werden sie für Aufgaben bei neuen Arbeitgebern trainiert. Während dieser Zeit erhalten sie Kurzarbeitergeld. Für die restlichen Mitarbeiter sieht die Zukunft derzeit alles andere als rosig aus.

Knapp 100 Mitarbeiter der insolventen deutschen Hardware-Firm Elsa können aufatmen. Sie werden in einer Transfergesellschaft aufgenommen - dort werden sie für Aufgaben bei neuen Arbeitgebern trainiert. Während dieser Zeit erhalten sie Kurzarbeitergeld.

Laut einem Bericht unserer Schwesterpublikation Computerpartner werden die betreffenden Mitarbeiter von der Aachener Beschäftigungsinitiative unterstützt. Die 100.000 Euro die zur Finanzierung der Transfergesellschaft benötigt werden, stellt das Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

Für die restlichen Mitarbeiter sieht die Zukunft derzeit aber alles andere als rosig aus. Knapp 30 Mitarbeiter sind derzeit noch mit der Abwicklung der in Aachen ansässigen Elsa AG beschäftigt. Weitere 200 Mitarbeiter sind seit dem 1. Mai 2002 arbeitslos.

Die Abteilungen "Home Networking" und "Business Networking" bei Elsa sollen nach den derzeitigen Plänen durch ein sogenanntes "Management Buy Out" gerettet werden. Sollte das gelingen, dann hätten noch 70 Mitarbeiter eine Chance dort beschäftigt zu werden.

In dem Streit zwischen dem Elsa-Gründer Theo Beisch und dem vorläufigen Insolvenzverwalter Thomas Georg haben sich die Fronten etwas entschärft. Laut einem Bericht der Aachener Nachrichten zog Beisch seine Klage gegen Georg zurück. Dennoch bleibt Beisch bei seinem Vorwurf, der Insolvenzverwalter habe Rettenungsversuche torpediert. Theo Beisch will auch weiterhin um Elsa kämpfen: So seien einige Investoren an einer Auffanglösung interessiert.

Hardware-Schmiede Elsa stellt Betrieb ein (PC-WELT Online, 25.04.2002)

Elsa erhält Übergangskredit (PC-WELT Online, 04.03.2002)

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