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"Elfenstaub" von IBM soll Festplatten revolutionieren

21.05.2001 | 16:11 Uhr |

Mit einer brandneuen Fertigungstechnologie will IBM die Kapazität von Festplatten innerhalb von zwei Jahren vervierfachen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Einsatz einer dünnen Schicht "Ruthenium".

Mit einer brandneuen Fertigungstechnologie will IBM die Kapazität von Festplatten innerhalb von zwei Jahren vervierfachen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Einsatz einer dünnen Schicht "Ruthenium".

Bei der neuen Technologie wird zwischen die magnetischen Lagen einer Platte ein etwa drei Atomlagen dünne Schichte Ruthenium gepresst. Damit kann jetzt eine Datendichte von bis zu 25,7 Gigabits pro Quadratzoll auf den Magnetscheiben untergebracht werden.

Forscher von IBM zeigten sich von der unglaublichen Wirkung dieser dünnen Schicht so fasziniert, dass Sie kurzerhand den Ruthenium-Layer "pixie dust" (Elfenstaub) tauften.

Die Technologie wird momentan in der Travelstar-Serie eingesetzt und soll in sämtlichen Festplatten-Produktlinien von IBM verwendet werden.

Wenn es nach den Vorstellungen des Unternehmens geht, sollen innerhalb von zwei Jahren 400-Gigabyte-Festplatten im Desktop-Bereich und 200 Gigabyte im Notebook-Bereich der "Normalzustand" sein.

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