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Handysparte sorgt für Gewinn bei Samsung

Der koreanische Elektronik-Riese Samsung präsentierte heute in Seoul seine Quartalszahlen. Nach dem verlustreichen Schlussquartal 2008 hat sich der Konzern wieder erholt und erwirtschaftete im ersten Quartal 2009 einen Gewinn. "Trotz des extrem schwierigen Marktumfeldes erlebte Samsung nach 2008 einen starken Aufschwung", sagte ein Pressesprecher von Samsung. Analysten hatten mit weiteren Verlusten gerechnet.

Verantwortlich für die positive Entwicklung ist vor allem die Handysparte. Sie spülte 530 Millionen Euro in die Kassen des Herstellers und übertraf damit die Gewinnerwartungen deutlich. Dafür sei vor allem eine höhere Gewinnmarge bei Handys verantwortlich, sagte der Pressesprecher weiter. Doch auch Samsung leidet unter der weltweiten Rezession. Andere Bereiche des koreanischen Konzerns, darunter die Displaysparte, brachten zusammen über 540 Millionen Euro Verluste.

Insgesamt erzielte Samsung einen Nettogewinn von umgerechnet 348 Millionen Euro. Das liegt weit über den von Analysten erwarteten 30 Millionen, aber etwa 70 Prozent unter dem Gewinn des vergleichbaren Vorjahresquartals. Dennoch ist Samsung für das laufende Quartal zuversichtlich und erwartet eine weitere Gewinnsteigerung. "Die Nachfrage wird zwar weiterhin zurückhaltend sein, insgesamt dürfte sich aber besonders der Markt für Smartphones, Touchscreen-Handys und 3G-Geräte leicht erholen" so der Pressesprecher.

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