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Elektroautos verlieren bei Kälte schnell an Reichweite

04.01.2014 | 05:58 Uhr |

Das KFZ-Magazin AutoBild hat sich mit dem Reichweitenverlust von Elektroautos bei niedrigen Temperaturen beschäftigt.

In einem Vergleichstest hat AutoBild untersucht, wie stark die Reichweite von Elektroautos bei winterlichen Temperaturen eingeschränkt wird. Zu den Probanden gehören BMW i3, Tesla Model S, Nissan Leaf, Renault Zoe und Mitsubishi i-MiEV.

Wegen der höheren Anzahl an Verbrauchern im Winter (Heizung, Lüftung, Scheibenheizung) sowie der chemischen Grundlage der Batterien, die bei niedrigen Temperaturen deutlich weniger Leistung speichern können, sinkt die Reichweite von Elektrofahrzeugen im Winter teils extrem.

Die Dekra kommt in Tests zu dem Ergebnis, dass der Verlust an Batterieleistung schon bei minus fünf Grad bei 50 Prozent liegen kann. Daneben sinkt auch der Wirkungsgrad von Leistungselektronik und Antriebsstrang bei Frost, was ebenfalls mit einer verminderten Reichweite verbunden ist.

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Am besten schnitt im Test von AutoBild der Tesla Model S ab. Seine riesiger 85 kWh-Akku schafft auch im Winter noch 206 Kilometer, bei sommerlichen Temperaturen wären jedoch über 500 Kilometer möglich. Die Konkurrenten kommen bei Minusgraden alle nur maximal 70 Kilometer weit, obwohl die Hersteller generell Reichweiten von 100 bis 200 Kilometern angeben.

Video: Sicherheits-Risiken bei Elektroautos
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