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Elastischer Touchscreen zum Ziehen und Drücken

19.04.2013 | 07:47 Uhr |

Ein neuer Touchscreen-Prototyp vom MIT Media Lab soll mit einer elastischen Oberfläche für bessere Haptik sorgen - und ein stärkeres Raumgefühl.

Touchscreen-Technologie hat sich in den letzten Jahren rasant verbessert. Doch die flachen Glas-Displays geben nur selten wirklich zufriedenstellendes, haptisches Feedback. Ein neuer Prototyp von Dhairya Dand und Rob Hemsley vom MIT Media Lab mit dem Namen "Obake", soll das ändern. Er will Touchscreens mit Aktuatoren, Tiefenkameras, einem Projektor und einem Silikon-Display versehen, um Pinch-to-Zoom und andere Gesten zur 3D-Realität werden zu lassen.

"Obake" ist als 2,5 Zoll Display angedacht, auf dessen elastisches Touchpad der Bildschirm direkt projiziert wird. Im Gegensatz zu normalen Touchscreens erkennt das Silikon-Display auch Gesten wie Drücken und Ziehen mithilfe seiner Tiefenkamera. Aktuatoren halten das Display hingegen in Form, um die Bewegungen des Anwenders erkennbar zu machen. Sein Design soll die "Dünnflüssigkeit und Geschmeidigkeit" von Wasser imitieren. Wegen seiner Komplexität wird die Technologie wohl nie den direkten Weg auf ein Smartphone oder Tablet finden. Nichtsdestotrotz könnte Dands und Hemsleys Forschung dazu beitragen, wie wir in Zukunft mit 3D-Displays interagieren.

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