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Einstweilige Verfügung: S.A.D. giftet zurück

06.02.2004 | 09:05 Uhr |

Gestern meldete der deutsche Phonoverband (IFPI) eine Einstweilige Verfügung gegen den Patch "Copycount" von S.A.D., mit dem die Programme "DCS - DVD Copy Suite", "MovieJack DVD" und "MovieJack 3.5" drei Kopien einer kopiergeschützten DVD erstellen können. Jetzt hat S.A.D. Stellung bezogen und giftet in Richtung IFPI.

Gestern meldete der deutsche Phonoverband ( IFPI ) eine Einstweilige Verfügung gegen den Patch "Copycount" von S.A.D. , mit dem die Programme "DCS - DVD Copy Suite", "MovieJack DVD" und "MovieJack 3.5" drei Kopien einer kopiergeschützten DVD erstellen können. Jetzt hat S.A.D. Stellung bezogen und giftet in Richtung IFPI.

In einer Pressemitteilung des Unternehmens heißt es: "Um die Öffentlichkeit über die tatsächlichen Vorgänge zu informieren, stellt das betroffene Unternehmen S.A.D. klar: Tatsächlich ging am Mittwoch bei der Firma S.A.D. eine einstweilige Verfügung ein. Betroffen war jedoch nicht die Software MovieJack, sondern der Kopienzähler Copy Count, welcher ab sofort nicht mehr angeboten werden darf. MovieJack & Co. sind also weiterhin im Handel und bei S.A.D. erhältlich und selbstverständlich legal. Die einstweilige Verfügung stellt auch keine juristische Bewertung des von S.A.D. eingeholten Professorengutachtens dar, weil anzunehmen ist, dass dieses noch gar nicht Bestandteil des Verfahrens war. S.A.D. strebt allerdings nun ein so genanntes Hauptsacheverfahren an, um genau dieses zu erreichen."

Auch gegen Gerd Gebhardt, Vorsitzender der IFPI fährt S.A.D. schwere Geschütze auf: "Wichtig ist und bleibt die Rechtssprechung durch Gerichte und nicht die Rechtssprechung durch Pressemitteilung eines Herrn Gebhardt, welcher ohnehin nicht in der Lage ist, den richtigen Ton zu treffen", so die Firma.

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