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Einmalentgelte für Vermietung von Telefonanschlüssen gesenkt

Die Bundesnetzagentur (vormals RegTP) hat die Einmalentgelte für die Vermietung von Telefonanschlüssen gesenkt.

Die Regulierungsbehörde hat die Einmalentgelte für die Vermietung von Telefonanschlüssen gesenkt. Rückwirkend zum 1. Juli würden die einmaligen Bereitstellungsentgelte um rund zehn Prozent auf 43,10 Euro gesenkt, teilte die Bundesnetzagentur am Mittwoch in Bonn mit. Die Behörde will damit den Wettbewerb auf dem deutschen Telekommarkt stimulieren. Das Entgelt zahlt der Anmieter an das Eignerunternehmen des Telefonanschlusses. Von der Neuregelung betroffen ist vor allem die Deutschen Telekom , die über die weitaus meisten Telefonanschlüsse verfügt.

Die monatlichen Gebühren für eine Mitnutzung eines Telefonanschlusses - dem so genannten "Line-Sharing" - wurden um fünf Prozent auf 2,31 Euro reduziert. Beim "Line-Sharing" wird der Teilnehmeranschluss in einen Telefonie- und Breitbandanschluss getrennt. Mit der Telekom konkurrierende DSL-Anbieter erhalten damit einen direkten Zugang zum Endkunden.

"Die deutschen Entgelte nehmen damit auch im europäischen Vergleich eine sehr gute Position ein", sagte Behördenchef Matthias Kurth. Mit der aktuellen Entscheidung werde die Veraussetzung für positive Impulse für den DSL-Markt geschaffen.

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