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Ein erster Blick auf den neuen Itanium-Prozessor

29.05.2002 | 12:28 Uhr |

Intel hat heute geschätzte Leistungswerte für seinen neuen Intel Itanium-2-Prozessor veröffentlicht. Die höheren Datengeschwindigkeiten und die verbesserte Architektur sollen bei Servern und Workstations mit Itanium-2-Prozessoren eine 1,5- bis 2-fach höhere Leistung bieten als heutige Itanium-basierte Systeme. Der Itanium-2-Prozessor (Codename "McKinley") wird in Systemen für Mitte dieses Jahres erwartet.

Intel hat heute geschätzte Leistungswerte für seinen neuen Intel Itanium-2-Prozessor veröffentlicht. Die höheren Datengeschwindigkeiten und die verbesserte Architektur sollen bei Servern und Workstations mit Itanium-2-Prozessoren eine 1,5- bis 2-fach höhere Leistung bieten als heutige Itanium-basierte Systeme. Der Itanium-2-Prozessor (Codename "McKinley") wird in Systemen für Mitte dieses Jahres erwartet.

Ein System mit vier Itanium-2-Prozessoren unterstützt laut Intel mehr als das Doppelte an Verkaufs- und Vertriebstransaktionen als ein vergleichbares Itanium basiertes System. Auch große Datenbanken sollen deutlich effizienter arbeiten.

Tests durch Coradiant Research, einem Beratungsunternehmen für Performance Management, haben ergeben, dass ein Prototypenserver mit zwei Itanium-2-Prozessoren beim RSA SSL-C Benchmark 1440 sichere Transaktionen pro Sekunde durchführt, dies entspricht 720 Transaktionen je Prozessor. Ein System mit vier herkömmlichen Itanium Prozessoren erzielte 1.376 Transaktionen pro Sekunde mit rund 344 Transaktionen je Prozessor. Ein acht-Prozessor Ultrasparc III System erzielte 552 Transaktionen pro Sekunde, oder 69 Transaktionen je Prozessor - dies ist je Prozessor betrachtet weniger als ein Zehntel der Leistung des Servers auf Itanium-2-Basis.

Beim Einsatz des MP Linpack 10K Benchmarks erzielt ein System mit vier Itanium 2-Prozessoren eine Leistung auf Supercomputing-Niveau mit mehr als 13 Gigaflops (Milliarden Gleitkommaberechnungen pro Sekunde). Dies entspricht annähernd einer Verdoppelung der Leistung gegenüber einem vergleichbaren Ultrasparc III System.

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