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Ein "Knochen" verändert die Welt

13.06.2003 | 09:40 Uhr |

Sie sind klein, manchmal winzig, können einen Riesenlärm verursachen, SMS, Bilder, Mails und sogar Videos verschicken, sind oftmals Statussymbole für Teenager und Yuppies - und mobil telefonieren kann man damit auch noch. Die Rede ist von Handys. Doch das war nicht immer so. Als Motorola vor 20 Jahren das erste Handy auf den Markt brachte, ähnelte das Ungetüm eher einem zu groß geratenen Knochen und passte in keine Damenhandtasche.

Sie sind klein, manchmal winzig, können einen Riesenlärm verursachen, SMS, Bilder, Mails und sogar Videos verschicken, sind oftmals Statussymbole für Teenager und Yuppies - und mobil telefonieren kann man damit auch noch. Die Rede ist von Handys. Doch das war nicht immer so. Als Motorola vor 20 Jahren das erste Handy auf den Markt brachte, ähnelte das Ungetüm eher einem zu groß geratenen Knochen und passte in keine Damenhandtasche.

Das "Dynatac 8000X" war laut Motorola das erste auf dem Markt erhältliche Handy der Welt. 1983 erblickte es das Licht der Welt. Die Käuferzielgruppe des Motorola-Gerätes waren jedoch weder turtelnde Teenager, die sich feurige Liebes-SMS zuschicken, noch Otto-Normal-Telefonierer, die auch unterwegs erreichbar sein wollen. Mit dem Dynatac 8000X war außerdem eine heute weit verbreitete Unsitte nahezu unmöglich: Telefonieren währende der Autofahrt ohne Freisprecheinrichtung. Denn das Motorola-Handy wog 800 Gramm und maß stolze 33 x 4,5 x 8,9 Zentimeter.

Aufgrund seines hohen Preises von 3995 Dollar blieb dieses Urhandy den Chefetagen vorbehalten. Das klobige Gerät ähnelte einem Walkie-Talkie und bot mit einer Akkuladung nur knapp eine Stunde Gesprächszeit. Trotzdem wurde es ein wirtschaftlicher Erfolg, bereits 1984 hatte Motorola rund 300.000 Stück des Mobiltelefons abgesetzt.

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