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Windows Vista auf dem Sicherheitsprüfstand

21.04.2008 | 11:13 Uhr |

Nachdem Vista ein Jahr erhältlich ist, hat Microsoft das Ergebnis einer intern durchgeführten Analyse bezüglich der Sicherheit von Windows Vista veröffentlicht.

Wie schlägt sich das Betriebssystem Windows Vista nach einem Jahr der Verfügbarkeit im Bereich Sicherheit? Dieser Frage ist der Microsoft-Sicherheitsexperte Jeffrey R. Jones nachgegangen, dessen Bericht mittlerweile veröffentlicht worden ist .

Jeffrey R. Jones hatte bereits die Sicherheit von Windows Vista nach 90 Tagen und einem halben Jahr nach Veröffentlichung überprüft. Seinerzeit schnitt Windows Vista innerhalb des betrachteten Zeitraums besser ab, als Windows XP es im selben Zeitraum nach Veröffentlichung tat.

Auch bei der neuen Betrachtung hat Windows Vista die Nase vorne. Demnach wurden im ersten Jahr für Windows Vista ingesamt 17 Sicherheitsbulletins veröffentlicht, bei denen insgesamt 36 Sicherheitslücken gestopft wurden. Außerdem wurden 30 Sicherheitslücken bekannt, die nicht innerhalb des ersten Jahres behoben wurden.

Windows XP erschien im Oktober 2001 und es folgten in den ersten 12 Monaten insgesamt 30 Sicherheitsbulletins, bei denen 65 Sicherheitslücken gestopft wurden. Bei Windows XP wurden zusätzlich in dem Zeitraum 54 Sicherheitslücken publik, die nicht per Jahresfrist geschlossen wurden.

Auch die Auswirkung der veröffentlichten Sicherheitsupdates auf System-Administratoren werden beleuchtet. Alle Windows-Vista-Sicherheitsupdates erschienen zu Patch-Days. Insgesamt mussten die Adminstratoren bei Windows Vista an neuen Patch-Days tätig werden, um die veröffentlichten Updates aufzuspielen und die Systeme damit abzusichern. Bei Windows XP wurden die Sicherheitsupdates dagegen in 25 unterschiedlichen Wochen ausgeliefert, so dass Administratoren im Schnitt in jeder zweiten Woche handeln mussten.

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