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"Ego" soll Rollenspiel-Genre revolutionieren

21.05.2001 | 15:49 Uhr |

Peter Molyneux, Chefentwickler von "Black & White", hat auf der E3 in Los Angeles sein neuestes Werk vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Rollenspiel, das den schlichten Projekt-Namen "Ego" trägt, aber das Zeug zu einem Knüller hat. Immerhin darf der Spieler in dem Spiel die Rolle eines Helden von dessen 17ten bis zum 70ten Lebensjahr übernehmen. Ähnlich wie die Kreaturen in "Black & White" entwickelt sich der Held im Laufe seines Abenteuers, je nachdem welche Aktionen der Spieler mit ihm vorzugsweise ausführt.

Peter Molyneux, Chefentwickler von "Black & White", hat auf der E3 in Los Angeles sein neuestes Werk vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Rollenspiel, das den schlichten Projekt-Namen "Ego" trägt, aber das Zeug zu einem Knüller hat, wenn Peter Molyneux wirklich alles in das Spiel einbaut, was er so verspricht.

Immerhin darf der Spieler in dem Spiel die Rolle eines Helden von seinem 17ten bis zum 70ten Lebensjahr übernehmen. Ähnlich wie die Kreaturen in "Black & White" entwickelt sich der Held im Laufe seines Abenteuers, je nach dem welche Aktionen der Spieler mit ihm vorzugsweise ausführt.

Das Spielziel ist eigentlich simpel und die Story schnell erklärt. Der Protagonist im Spiel will ein Held werden. Dazu muss er natürlich viele Aufgaben lösen, um berühmt zu werden. Je nachdem wie der Spieler die Spielfigur ihre Aufgaben lösen lässt, entwickelt sich auch das Computer-Abbild.

Wer Kämpfe bevorzugt und jedem vorbeigehenden Monster eins auf die Rübe schlägt, wird bald einen mit Narben geschmückten Schwarzenegger-ähnlichen Helden haben. Wer eher kopflastig vorgeht und beispielsweise den Spiel-Charakter oft in der freien Natur klettern lässt, darf dafür schon bald einen kleinen braungebrannten Reinhold Messner durchs Spiel führen, der eher durch Wendigkeit, als durch Schlagkraft besticht.

Missionen werden in Echtzeit gelöst. Damit die Spielzeit von 60 Jahren aber einigermaßen zu verkraften ist, sollen Reisen von Ort zu Ort im Zeitraffer stattfinden. Je mehr Missionen erfolgreich abgeschlossen werden, desto höher steigt der Bekanntheitsgrad der Spielfigur und desto näher kommt sie ihrem Ziel, ein Held zu werden.

Derzeit überlegt Peter Molyneux das komplette England des 6ten Jahrhunderts zu simulieren. Mit allen Städten, Bräuchen und so weiter.

Soweit die Theorie - nun zurück zur Realität. Alles was bisher vom Spiel existiert, sind ein paar Screenshots und eine Technikdemo für die Xbox. Das Spiel soll nämlich zunächst nur für die Xbox von Microsoft erscheinen. Derzeit steht weder ein Veröffentlichungstermin fest, noch ob es auch eine Version für den PC geben wird.

Unser Schwestermagazin "Gamestar" stellt das noch in der frühen Entwicklungsphase steckende Spiel in einem ausführlichen Exklusiv-Preview vor, das Sie hier nachlesen können.

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