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Jeder Dritte googelt seinen Namen

14.10.2008 | 13:43 Uhr |

Nach dem eigenen Namen zu googeln, ist ganz offensichtlich ein Volkssport. Gerade bei jungen Menschen ist Ego-Googeln sehr beliebt. Und Männer übertreffen dabei die Frauen.

Wer schreibt wie und was über mich im Internet? Diese Frage stellt sich jeder dritte Deutsche - und gibt den eigenen Namen in eine Online-Suchmaschine ein. 34 Prozent aller Deutschen über 14 Jahren haben schon einmal bei den Suchmaschinen-Klassikern wie Google und Yahoo oder bei speziellen Anbietern wie 123people und yasni geschaut, welche und wie viele Treffer sie im Internet haben. Das teilte die Bitkom mit, basierend auf einer Erhebung von Webmonitor/Bitkom und Forsa. Dafür wurden 1001 Deutsche befragt.

"Manchmal kann es durchaus nützlich sein, wenn man selbst weiß, was andere im Internet über einen erfahren können", erklärt Prof. August-Wilhelm Scheer, Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien. "Diese Information befriedigt nicht nur die Neugier, sondern ist zum Beispiel wichtig für Berufseinsteiger vor Bewerbungsgesprächen oder hilft bei der Aufnahme von Geschäftskontakten", sagt Scheer.

Für Unternehmer ist Ego-Googeln aus Gründen der Imagepflege offenbar besonders interessant. Zwei Drittel aller Selbstständigen (66 Prozent) prüfen daher das eigene Bild in der Internet-Öffentlichkeit – zum Teil sehr regelmäßig. Fünf Prozent schauen mehrmals im Monat nach, 8 Prozent immerhin einmal im Monat.

Ebenfalls sehr beliebt ist diese Frage bei jüngeren Menschen. Von den 18- bis 29-Jährigen ist gut jeder Dritte (67 Prozent) bereits auf die Suche nach dem eigenen Online-Ich gegangen. Von den 30- bis 44-Jährigen checken vier von zehn (41 Prozent) die persönlichen Web-Einträge, von den 45- bis 59-Jährigen noch etwa ein Drittel (34 Prozent). Bei Bürgern ab 60 Jahren spielt dies lediglich bei jedem Zehnten eine Rolle. Männer werfen etwas häufiger den Blick in den Internet-Spiegel. Unter den Männern beträgt der Anteil der Ego-Googler 36 Prozent, bei den Frauen sind es 32 Prozent.

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