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Eco und Game-Verband wollen das Image von Spielen verbessern

26.02.2007 | 12:20 Uhr |

Der Eco- und der Game-Verband haben eine Kooperation bekannt gegeben. Ziel ist, das derzeit recht angeschlagene Image von Computerspielen in Deutschland wieder zu verbessern.

Die derzeitige Diskussion um so genannte "Killerspiele" könnte manchen mit Spielen unerfahrenen Beobachter glauben machen, dass es außer brutalen Shooter-Titeln kaum noch andere Genres auf dem Markt gibt. Doch die Zahl unbedenklicher Titel ist in Wirklichkeit weitaus größer und die Zahl der Spieler steigt fast täglich. Nur in der Öffentlichkeit sind Spiele-Fans noch immer ein Art "Schmuddelkind", wozu die aktuelle Diskussion ihr Übriges beiträgt.

Um die Interessen der deutschen Spiele-Branche künftig besser vertreten zu können, haben nun der Verband der deutschen Internetwirtschaft Eco und G.A.M.E. , der größte deutsche Branchenverband der Unterhaltungs-Softwareindustrie, eine Kooperation bekannt gegeben. Ziel ist dabei unter anderem, das "Ansehen von Computerspielen zu erhöhen und damit auch den Entwicklerstandort Deutschland zu stärken", so die Verbände.

Aus Sicht des Eco-Verbands gehört die Spiele-Branche zu den treibenden Kräften des IT-Markts, verbunden mit hoch spezialisierten Arbeitskräften, die in Deutschland gehalten werden sollten. Darüber hinaus spiele die Verschmelzung von PC und Internet auch auf dem Spiele-Sektor eine erhebliche Rolle. "Durch die Möglichkeit, gemeinsam mit vielen anderen Teilnehmern über das Netz zu spielen, sind PC-Spiele in eine völlig neue Dimension vorgestoßen und das Internet hat heute eine zentrale Bedeutung in der Spieleindustrie erlangt", so Harald A. Summa, Geschäftsführer des Eco-Verbandes.

Thomas Friedmann, stellvertretender Vorsitzender von G.A.M.E, sekundiert: "Das Internet verbindet heute schon Millionen Spieler weltweit über alle Plattformen hinweg und ist längst zum Trägermedium der heutigen Spiele-Kultur geworden. Der gegenseitige Beitritt von Game und eco sowie die damit verbundene enge Zusammenarbeit ist für uns daher ein logischer Schritt und ein klares Signal Richtung Zukunft",

Die Diskussion um "Killerspiele" bringe aus Sicht der Verbände eine Branche unnötig in Verruf. "Gemeinsam möchten wir für mehr Klarheit, Transparenz und Sicherheit bei Anbietern und Verbrauchern sorgen, damit das Gerede ein baldiges Ende findet", so Harald A. Summa.

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