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Ebay stellt Keyword-Werbung von Google in Frage

14.03.2013 | 05:58 Uhr |

Das Online-Auktionshaus Ebay will in einer Studie nachgewiesen haben, dass Werbung über bezahlte Keywords kaum Sinn macht.

Plattformen wie Google oder Bing bieten ihren Nutzern die Option an, sich bestimmte Schlüsselwörter zu reservieren, um damit das eigene Online-Angebot prominenter in den Suchergebnissen platzieren zu können. In einer Studie hat das Online-Auktionshaus Ebay den Nutzen der Werbung über Keywords untersucht.

Demnach würde der Großteil der Nutzer, die derartigen Links anklicken, auch unabhängig davon zur jeweiligen Seite zurückkehren, da es sich primär um loyale Kunden handle. So wäre der Anteil der Ebay-Kunden, die über bezahlte Verlinkungen zum Online-Auktionshaus gelangen, deutlich geringer als erwartet ausgefallen.

Als Ergebnis der auf einer Konferenz der Stanford Universität vorgestellten Studie hat Ebay seine bezahlten Keyword-Links in den USA von MSN und Yahoo entfernt, die Links bei Google bestehen jedoch auch weiterhin.

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Webseite-Betreiber sollten jedoch nicht kopflos ihre gekauften Links abschaffen. Internet-Experte Dr. Philip Alford von der Bournemouth University geht davon aus, dass die Größe der betreffenden Marke eine wichtige Rolle spielen würde. Ebay würde fast jedem Nutzer geläufig sein, deswegen seien bezahlte Links hier nicht unbedingt nötig.

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