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EU rät zur "Abstimmung mit den Füßen" gegen Telekom-Pläne

26.04.2013 | 09:59 Uhr |

Die Pläne der Deutschen Telekom zur Abschaffung der Internet-Flatrates schlagen weiter hohe Wellen. Nun hat sich auch die EU-Kommissarin für die Digitale Agenda zu diesem Thema geäußert.

Nach den Plänen der Deutschen Telekom soll die Geschwindigkeit der Internet-Anschlüsse ab einem bestimmten übertragenen Datenvolumen auf 384 kbit/s begrenzt werden. Für Neukunden soll die neue Regelung ab dem 2. Mai gelten. Die Pläne stellen eine Gefahr für die Netzneutralität dar und wurden entsprechend bereits von deutschen Politikern kritisiert. 

Auch EU-Politiker haben bereits Kritik zu den Plänen geäußert. Neelie Kroes, die niederländische EU-Kommissarin Neelie für die Digitale Agenda, wies im Gespräch mit der BILD-Zeitung darauf hin, dass die EU nicht in den freien Wettbewerb eingreifen wolle. Sie fügte aber auch hinzu, dass die Menschen einen ungedrosselten Zugang zum Internet wünschen und wenn ein Anbieter diesen Wunsch nicht erfülle, dann sollten die Kunden "mit den Füßen abstimmen".

Was die Drosselung der Internet-Verbindung auf 384 kbit/s in der Praxis bedeutet, erläutert wir in diesem Beitrag.

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