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EU kritisiert In-App-Käufe in iOS

19.07.2014 | 05:16 Uhr |

Die vermeintlich kostenlose App erweist sich oft als Kostenfalle. Auch die EU-Kommission sieht hier eine Gefahr für Verbraucher und ruft Apple zum Nachbessern auf.

Erst kürzlich stand Amazon in der Kritik , da sich In-App-Käufe auf den Geräten des Herstellers zu leicht ausführen lassen. Der Nachwuchs kann so in kurzer Zeit unbemerkt viel Geld ausgeben. Nun wird Apple von der EU-Kommission dafür kritisiert, dass viele Apps im App Store zwar mit dem Label „kostenlos“ versehen wären, wer die App aber wirklich in vollen Umfang nutzen möchte, wird letztlich doch zur Kasse gebeten.

Apple sei darüber hinaus noch nicht den Forderungen nationaler Verbraucherschutzbehörden nachgekommen, selbst ein Zeitplan zur Umsetzung fehlt noch. So fordert die EU-Kommission beispielsweise, dass Kinder nicht mehr zum Kauf von Zusatzinhalten überredet werden dürften. Außerdem müsse Kunden schon vor dem Download klar sein, welche Kosten mit der entsprechenden App verbunden sind.

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Apple wies die Anschuldigungen zurück. In-App-Käufe seien schon im Store deutlich ersichtlich. Die Kindersicherung in iOS könne darüber hinaus einen Schutz der Kinder garantieren.

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