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EU gegen Internet-Kriminalität

30.01.2001 | 15:59 Uhr |

Ein Bündel von Maßnahmen gegen Kriminalität im Internet will die EU-Kommission beschließen. Sie plant, Vorschläge für eine weitere Angleichung des Strafrechts für hochtechnologische Verbrechen, wie etwa das "Hacken", oder die vorsätzliche Überlastung von Servern vorzulegen. Auch wolle sie untersuchen, welche Maßnahmen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Internet möglich sind, erklärte die Kommission.

Die EU-Kommission will mit einem Bündel von Maßnahmen die Kriminalität im Internet bekämpfen. So plant sie, Vorschläge für eine weitere Angleichung des Strafrechts für hochtechnologische Verbrechen, wie etwa das "Hacken", oder die vorsätzliche Überlastung von Servern vorzulegen. Auch wolle sie untersuchen, welche Maßnahmen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Internet möglich sind, erklärte die Kommission.

Die zuständigen Kommissare Erkki Liikanen (Unternehmen und Informationsgesellschaft) und Antonio Vitorino (Justiz und Inneres) legten ihre Vorstellungen für die Bekämpfung der Cyber-Kriminalität vor. Dabei geht es um einen Aktionsplan "eEurope 2002".

"Die Freiheit des Internets, die Quelle seines Erfolgs, muss erhalten bleiben. Es gilt auch: Ohne Sicherheit kein Vertrauen und keine Transaktionen", so Liikanen. Für die Entwicklung des E-Commerce sei dies von großer Bedeutung: Die eindrucksvollen Vorhersagen über das Wachstum des elektronischen Geschäftsverkehrs blieben Luftschlösser, wenn die Menschen kein Vertrauen in elektronische Transaktionen haben könnten. (PC-WELT, 30.01.2001, dpa/ lmd)

Dokument gegen Internet-Kriminalität

Schwindel im Web nimmt zu (PC-WELT Online, 20.11.2000)

Heiße Ware im Netz (PC-WELT Online, 13.10.2000)

Schnüffler gegen Cyber-Gangster (PC-WELT Online, 02.05.2000)

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