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EU einigt sich bezüglich Internet-Steuer

13.02.2002 | 09:06 Uhr |

Die EU will künftig auch von Internet-Händlern aus Ländern außerhalb der Union Mehrwertsteuer für Geschäfte mit Privatleuten aus der Gemeinschaft kassieren. Die EU-Finanzminister einigten sich in Brüssel auf neue Regeln zur Besteuerung des elektronischen Geschäftsverkehrs.

Die EU will künftig auch von Internet-Händlern mit Sitz außerhalb der Union Mehrwertsteuer für Geschäfte mit Privatleuten aus der Gemeinschaft kassieren. Die EU-Finanzminister einigten sich in Brüssel auf neue Regeln zur Besteuerung des elektronischen Geschäftsverkehrs, teilte die amtierende spanische EU-Ratspräsidentschaft mit.

So sollen sich Unternehmen aus Nicht-EU-Ländern, zum Beispiel die USA, anmelden, um dann für Geschäfte mit Privatleuten in der EU auch Mehrwertsteuer abzuführen. Diese Steuer wurde bislang nicht abgeführt. Ziel der Regelung sind vor allem Händler, die Software-, Video- oder Musik-Downloads anbieten. Das neue EU-Gesetz muss nun noch in den einzelnen Mitgliedsstaaten in nationales Recht umgesetzt werden.

USA: Steuern auf Internet-Bestellungen möglich (PC-WELT Online, 22.10.2001)

Experte: Online-Steuerrecht zu verworren (PC-WELT Online, 07.02.2001)

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