EU

TV-Hersteller zu 1,5 Mrd. Euro Strafe wegen Preisabsprachen verurteilt

Donnerstag, 06.12.2012 | 05:58 von Michael Söldner
Die Europäische Kommission hat die TV-Hersteller Philips, LG und Panasonic wegen illegaler Preisabsprachen zu einer Strafzahlung von 1,47 Milliarden Euro verurteilt.
In der bislang höchsten Strafzahlung durch die Europäische Kommission wurden mehrere Hersteller von TV-Geräten abgemahnt. Leitende Angestellte für den europäischen und asiatischen Markt von Unternehmen wie Philips, LG Electronics oder Panasonic hätten sich vor über sechs Jahren getroffen, um Preise und Marktaufteilung im TV- und Monitor-Geschäft untereinander zu regeln.

Hierfür wurden von 1996 bis 2006 regelmäßige Treffen in Paris, Rom, Amsterdam und Asien anberaumt, um den Vertrieb von heute längst vom Markt verdrängten Kathoden-Röhren zu organisieren. In der EU sind derartige Kartel-Absprachen strengstens verboten.

Als Reaktion verhängt die Europäische Kommission nun eine Strafzahlung von insgesamt 1,47 Milliarden Euro. Die in den Niederlanden ansässige Firma Philips trifft mit 313,4 Millionen Euro dabei der Löwenanteil. Der südkoreanische Hersteller LG muss 295,6 Millionen Euro an die EU zahlen, auf Panasonic entfällt eine Strafe von 157,5 Millionen Euro. Daneben wurden auch Samsung oder Toshiba mit Zahlungsaufforderungen von 150,8 bzw. 28 Millionen Euro bedacht.


Panasonic will die Rechtmäßigkeit der EU-Entscheidung prüfen und gegebenenfalls gerichtliche Schritte ergreifen.

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Donnerstag, 06.12.2012 | 05:58 von Michael Söldner
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (14)
  • ohmotzky 19:57 | 29.12.2012

    Zitat: magiceye04
    So lange das Öl tonnenweise zu Plastik(müll) verarbeitet wird, obwohl Materialien wie Holz und Metall deutlich edler aussehen, wird das Öl wohl kaum knapp.
    Altes Plastik muss als Rohstoff für neues Plastik betrachtet werden von daher ist es kein Müll.

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  • kalweit 19:50 | 29.12.2012

    Zitat: Kwyjibo0815
    Das alles ist ein Zeichen dafür,
    ...der 21.12. ist unverrichteter Dinge vobei gezogen. Aber mach dir keine Sorgen, die Bude wird sich auch ohne Öl muckelig aufwärmen. btw. ging es hier nicht um Flimmerkisten...?

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  • chipchap 19:30 | 29.12.2012

    Zitat: magiceye04
    So lange das Öl tonnenweise zu Plastik(müll) verarbeitet wird, .
    Den Fischen bekommt das ungenießbare Zeug auch nicht gut: [URL]http://de.wikipedia.org/wiki/Plastikm%C3%BCll_in_den_Ozeanen .

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  • magiceye04 11:37 | 29.12.2012

    So lange das Öl tonnenweise zu Plastik(müll) verarbeitet wird, obwohl Materialien wie Holz und Metall deutlich edler aussehen, wird das Öl wohl kaum knapp.

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  • kazhar 11:25 | 29.12.2012

    oh, da brauchst du keine angst haben, öl kriegst auch in 500 jahren noch. kostet halt ein "bisschen mehr", weil die "einfachen" lagerstätten leer werden und die neuen etwas "trickreich" anzubohren sind, aber es wird da sein. fragt sich nur, ob man das wirklich einfach nur verbrennen will oder obs nicht deutlich bessere verwendungen dafür gibt.

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