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EU-Kommission nickt Vectoring-Pläne der Telekom ab

21.08.2013 | 19:01 Uhr |

Die Europäische Kommission hat der Telekom Sonderreglungen für den Einsatz der Vectoring-Technik zugestanden.

Die Weichen für das von der Deutschen Telekom geplante Vectoring , mit dem sich Internet-Zugänge mit einem Tempo von bis zu 100 Megabit pro Sekunde realisieren lassen, sind gestellt. Die Europäische Kommission erteilte dem Telekommunikations-Anbieter eine Sonderregelung für den Einsatz des VDSL-Turbos. Noch sei zwar keine finale Entscheidung getroffen, diese wird jedoch noch in diesem Monat erwartet.

Der Telekom eröffnet sich somit die Möglichkeit, schnellere Internet-Anschlüsse anbieten zu können, ohne dafür in die kostenintensiven Glasfaser-Netze investieren zu müssen. Die hierfür genutzte Vectoring-Technik könnte somit den Breitbandausbau in Deutschland behindern, aber trotzdem schnellere Zugänge realisieren.

Vectoring macht es erforderlich, dass der Anbieter die Kontrolle über das ganze Leitungsbündel zum Endkunden besitzt. Dann können zwei Kupferadern eines Verzweigungskabels auf bis zu 500 Metern Länge gebündelt genutzt werden. Dies ermöglicht geringere Störungen und gleichzeitig größere Bandbreiten.

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Die Telekom darf ihren Konkurrenten unter bestimmten Bedingungen den Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung verbieten, um so schnellere VDSL-Anschlüsse anbieten zu können.

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