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EU-Kommission untersucht Erfüllung von Microsoft-Sanktionen

Die EU-Kommission untersucht weiterhin, ob der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft die europäischen Wettbewerbssanktionen erfüllt.

Die EU-Kommission untersucht weiterhin, ob der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft die europäischen Wettbewerbssanktionen erfüllt. Bis Anfang März wollen die Wettbewerbshüter dazu Reaktionen von Microsoft-Konkurrenten und Händler auswerten, sagte ein Sprecher von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes am Freitag in Brüssel.

Es geht im wesentlichen um die Auflage, für Computerhersteller eine Version des Betriebssystems Windows anzubieten, aus der der Windows Mediaplayer zum Abspielen von Musik und Videos ausgekoppelt ist. Falls die Wettbewerbshüter zu dem Schluss kommen sollten, dass Microsoft die Auflagen nicht ausreichend erfüllt, könnten sie ein Zwangsgeld gegen Microsoft von bis zu fünf Prozent eines Tagesumsatzes verlangen.

In der Entscheidung der Kommission vom März 2004 hatte es geheißen: Microsoft muss sich "jeglicher technischer, geschäftlicher oder vertraglicher Praktiken enthalten, die die Attraktivität und Leistungsfähigkeit der entkoppelten Version mindern würden."

Zeitung: Kaum Nachfrage nach "EU-Windows" (PC-WELT Online, 31.01.2005)

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