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EU-Kommission leitet Verfahren gegen T-Mobile und Vodafone ein

Verlangen T-Mobile und Vodafone zu hohe Gebühren von ausländischen Anbietern? Die EU-Kommission glaubt das und hat ein Kartellverfahren eingeleitet.

Die EU-Kommission hat ein Kartellverfahren gegen die Mobilfunkanbieter T-Mobile und Vodafone auf dem deutschen Markt eröffnet. Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, verlangen beide Unternehmen offensichtlich zu hohe Gebühren von ausländischen Anbietern. Die Betreiber bestätigten den Eingang entsprechender Anfragen aus Brüssel. Ein Sprecher der Deutsche Telekom-Tochter T-Mobile in Bonn wies die Vorwürfe als "unbegründet und nicht nachvollziehbar" zurück.

In den vergangenen Monaten und Jahren habe die Telekom-Tochter mit zahlreichen Initiativen die umstrittenen Roaming-Gebühren bis zu 50 Prozent gesenkt. Für die Preise seien außerdem nicht T-Mobile, sondern die ausländischen Netzbetreiber verantwortlich. Ein Sprecher von Vodafone D2 in Düsseldorf sagte lediglich, dass die Anfragen der Kommission geprüft und in angemessener Zeit beantwortet würden.

Die jetzt beanstandeten Roaming-Gebühren müssen ausländische Netzbetreiber dafür bezahlen, dass deren Kunden in Deutschland die Netze von T-Mobile und Vodafone nutzen können. Dabei haben die Wettbewerbshüter den Verdacht, dass T-Mobile und Vodafone ihre Monopolstellung ausnutzen. Die Unternehmen haben nun Gelegenheit, Stellung zu nehmen.

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