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Europäisches 4G-Netz bekommt zusätzliche 120-MHz-Frequenz

06.11.2012 | 05:44 Uhr |

Die Europäische Kommission will das 4G-Spektrum mit einer zusätzlichen 120-MHz-Frequenz weiter ausbauen.

Der Datenaustausch über mobile Verbindungen per Smartphone oder Notebook steigt immer weiter an. Mit einer zusätzlichen 120-MHz-Frequenz will die Europäische Kommission das Radiospektrum der 4G-Netze im 2GHz-Band weiter ausbauen. Bislang wird dieses nur für die als 3G bekannte Kommunikation über UMTS-Netze genutzt.

Bis spätestens zum 30. Juni 2014 müssen alle europäischen Mitgliedsstaaten die relevanten Netze entsprechend geöffnet haben. Mit der Entscheidung sollen die mobilen Netze in Europa doppelt so schnell werden wie die bislang in den USA verfügbaren Mobilfunk-Angebote.

Der gestiegene Zugriff auf die 4G-Technologie soll nach Angaben der Kommission bis zum Jahr 2020 zu einer Mindestabdeckung mit 30 Mbit pro Sekunde führen. Außerdem denkt die Behörde darüber nach, die bislang noch ungenutzten Bereiche im 2GHz-Netz (1900 bis 1920 MHz und 2010 bis 2025 MHz) ebenfalls zu öffnen. Diese Frequenzen sind derzeit bereits für UMTS vorgesehen, werden jedoch in der Europäischen Union nicht verwendet.

Die günstigste UMTS-Flatrate - Mobile Flatrate

Das neue Spektrum im 4G-Netz werde nach Angaben der Europäischen Kommission die gesteigerte Nachfrage nach schnellen Mobilfunk-Anbindungen erfüllen. Die Mitgliedsstaaten sollen so schnell wie möglich auf dieses Angebot reagieren, um die leistungsfähigeren Datennetze nutzen zu können.

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