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EU-Digitalreport: Glasfasernetz in Deutschland

25.05.2016 | 14:57 Uhr |

Beim Ausbau von Glasfaserverbindungen muss Deutschland aufholen und Ämter müssten stärker im Netz vertreten sein.

Laut einem Bericht der EU-Kommission zur Digitalisierung hat Deutschland noch viel Nachholbedarf. Der Digitale Fortschrittsreport bescheinigt Deutschland den 9. Platz im Index für die digitale Wirtschaft & Gesellschaft unter den 28 EU-Staaten.

Beim Breitbandausbau hat Deutschland aber noch Nachholbedarf. Zwar seien Basis-Breitbanddienste bis zu 30 Mbit/s landesweit verfügbar. 93 Prozent der deutschen Haushalte nutzen zudem einen Internetanschluss. Dabei entfallen jedoch nur 1,3 Prozent der Anschlüsse auf das schnelle Glasfasernetz, in der EU kommt diese Technik im Durchschnitt schon bei 18,7 Prozent der Anschlüsse zum Einsatz.

Verbessern muss Deutschland zudem das Angebot von digitalen Diensten zwischen Bürgern und Ämtern. In der EU nutzen schon 32 Prozent der Menschen die digitale Kontaktmöglichkeit zur Behörden. In Deutschland wird das Angebot jedoch nur von 19 Prozent genutzt. Ämter müssten ihre Dienste demnach besser bekannt machen und datenschutzrechtliche Bedenken der Bürger ausräumen.

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