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EU-Cyberpolizei warnt vor Hackern innerhalb von Unternehmen

01.08.2003 | 14:00 Uhr |

Der Sicherheitsberater der europäischen "Electronic Crimes Task Force", Dario Forte, rät Unternehmen zur besonderer Vorsicht bei der Auswahl von IT-Personal und externen Dienstleistern, die Zugriff auf Unternehmensrechner haben.

Der Sicherheitsberater der europäischen "Electronic Crimes Task Force", Dario Forte, rät Unternehmen zur besonderer Vorsicht bei der Auswahl von IT-Personal und externen Dienstleistern, die Zugriff auf Unternehmensrechner haben. "Das so genannte 'graue Hut'-Phänomen wächst in Europa", erläuterte Forte auf der "Black Hat"-Sicherheitskonferenz.

"Unternehmen sollten die Überprüfung und die Kontrolle ihres IT-Personals verstärken. Und Anwender sollten zwei Mal überlegen, bevor sie System in die Hände von Dienstleistern geben", so Forte.

Als Beispiel führte Forte die vor kurzem in Italien dingfest gemachte Hackergruppe "Reservoire Dogs" an. Zehn der 14 Mitglieder arbeiteten als IT-Sicherheitsexperten und die übrigen vier waren noch minderjährig. Die Gruppe wird für eine Serie weltweiter Angriffe verantwortlich gemacht, unter anderem auf Systeme der NASA, der US-Army und Navy sowie Finanzunternehmen in den USA und anderen Ländern.

"Einige (der Mitglieder der Gruppe) arbeiteten als IT-Sicherheits-Manager in großen Beratungsfirmen und Internet Service Providern, unter anderem bei italienischen Niederlassungen von U.S.-Unternehmen", so Forte. "Sie hatten tagsüber weiße Hüte auf und nachts schwarze."

PC-WELT-Spezial: Sicherheit

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