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EU-Cybercrime-Zentrum in Den Haag eröffnet

14.01.2013 | 05:04 Uhr |

Das European CyberCrime Center in Den Haag hat am Wochenende seine Arbeit aufgenommen. Rund 30 Experten werden sich hier zukünftig der Bekämpfen von Cyber-Kriminalität widmen.

Am Wochenende hat die EU-Kommissarin Cecilia Malmström das European CyberCrime Center in den Niederlanden eröffnet. 30 Experten werden von Den Haag aus in Zukunft die unterschiedlichsten Bedrohungen aus dem Cyberspace bekämpfen. Das Center wurde dazu in unterschiedliche Teilbereiche wie etwa die sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen im Internet, bandenmäßigen Betrug und Cyber-Einbrüche eingeteilt.

Im European CyberCrime Center sollen neue forensische Werkzeuge entwickelt werden, um Verbrechen im World Wide Web zu verhindern und sie besser aufklären zu können. Die Entwicklung erfolgt in einem Hochsicherheitslabor, das nach außen hin abgeschottet ist, so dass keine Hacker oder Schadsoftware eindringen können. Neben der Forschung wird sich das Center auch anhand von regelmäßigen Berichten der Einschätzung der aktuellen Bedrohungslage widmen.

Die Ergebnisse der Forschungseinrichtung sollen den Polizeibehörden der EU-Mitgliedsstaaten zugänglich gemacht werden. Das European CyberCrime Center arbeitet weiterhin im Rahmen seiner Virtual Global Taskforce mit der Wirtschaft zusammen. Zu den Partnern zählen hier unter anderem Paypal, Microsoft und Research in Motion (RIM).

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