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EPGs: Gleiches Recht für alle

26.10.2006 | 10:05 Uhr |

Die Fernsehsender fordern diskriminierungsfreie EPGs und wollen damit die Bevorzugung einzelner Programme verhindern.

Gemeinsam haben öffentlich-rechtliche und private Fernsehsender einen Grundanforderungskatalog für elektronische Programmführer (EPGs) und die dazugehörige Software entwickelt. Unter anderem soll damit verhindert werden, dass einzelne Sender hervorgehoben und damit gegenüber anderen bevorzugt werden. So müsse die Auflistung der einzelnen Sender und die Vergabe von Programmplatznummern „diskriminierungsfrei" erfolgen und mindestens einmal jährlich geprüft werden. Um die Benutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit zu erhöhen, soll eine neutrale und werbefreie Darstellung erfolgen.

Laut den Sendern richten sich die Forderungen vor allem an Gerätehersteller und EPG-Betreiber. Dabei sind alle Verbreitungswege inklusive Handy-, DVB-T- und Internet-TV berücksichtigt. Der Katalog soll als Grundstock für Gespräche mit den Landesmedienanstalten dienen sowie mit Marktpartnern diskutiert und weiter konkretisiert werden. An der Erarbeitung der Grundanforderungen beteiligten sich ARD, ZDF und Privatsender, die im Verband privater Rundfunk und Telekommunikation ( VPRT ) Mitglied sind.

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