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EMI fordert flexible Preise im iTunes-Shop

Die Plattenfirma EMI hat Apple aufgefordert, die Preise im Online-Musikshop iTunes variabel zu gestalten.

Wie das Wall Street Journal berichtete, hat EMI-Chef Alain Levy mit Apple-CEO Steve Jobs über die Preisgestaltung im iTunes-Shop gesprochen. EMI fordert eine variablere Preisstruktur, die sich im Wesentlichen nach dem Bekanntheitsgrad der Künstler richtet. Lieder von unbekannten Künstlern sollen günstiger, Songs von Stars dafür teurer werden.

Laut dem Wall Street Journal besteht zwischen den beiden Firmen bereits Einigkeit über eine neue Preisstruktur. Wann diese tatsächlich eingeführt wird, steht noch in den Sternen. Levy rechnet aber damit, dass Apple innerhalb eines Jahres reagieren wird. Zudem betonte er, dass man keine generelle Preiserhöhung anstrebe. Derzeit verlangt Apple in den USA 99 Cent pro Song, unabhängig vom jeweiligen Urheber.

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