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EMC und Microsoft rücken enger zusammen

29.03.2007 | 12:02 Uhr |

Zwei Branchenschwergewichte verstehen sich immer besser. EMC und Microsoft haben ein Abkommen zur Lizenzierung von Technologien im Bereich Netzwerk-Management geschlossen. Außerdem wollen sie ihre Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Technologien weiter ausbauen.

Ziel des Abkommens ist es, Anwendern umfangreiche Netzwerk- und System-Management-Lösungen in die Hänge zu geben, die zum einen durchgängiges Service-Management ermöglichen und zum anderen auch die Erkennung von Komponenten und Vorgängen im Netzwerk beinhalten.

Dazu lizenziert Microsoft die „EMC Smarts“-Technologien zur Netzwerkerkennung und -überwachung, um diese in einer kommenden Version des „Microsoft System Center Operations Manager“ zu integrieren. Diese Software dient der Überwachung von durchgängigen Netzwerk-Services für Grossunternehmen. Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit wollen beide Unternehmen auch die Entwicklung von Branchenstandards weiter vorantreiben, mit dem Ziel, eine bessere Interoperabilität und einfacheres Management in komplexen Informationsinfrastrukturen zu ermöglichen.

Als erstes konkretes Produkt des Abkommens kündigt EMC den „EMC Smarts Connector für Microsoft System Center Operations Manager 2007“ an. Diese gemeinsame Schnittstelle ermöglicht es der Smarts-Software, Informationen aus der Netzwerkerkennung, über die Topologie und über Fehlerursachen mit dem Operations-Manager auszutauschen. Gleichzeitig kann die Microsoft-Software Statusberichte über Alarme und Problemlösungen an die Smarts-Software übermitteln. Anwender dürften so von einer eng integrierten Netzwerk- und System-Management-Lösung profitieren, mit der sie die Verfügbarkeit ihrer Netzwerk-Dienstleistungen sicherstellen können. Der Connector wird voraussichtlich ab Mai 2007 erhältlich sein.

Darüber hinaus entwickeln EMC und Microsoft im Rahmen des Abkommens für den Operations-Manager ein Domain-übergreifendes Modell, das die Beziehungen und Verhaltensmuster von Netzwerkkomponenten abbildet. Durch den Einsatz dieses Modells sollen Anwender des Operations-Managers laut EMC die Ursache von Service-Ausfällen über die gesamte im Modell erfasste Infrastruktur hinweg feststellen können. Für die große Zahl an Partnern im Bereich Operations-Manager bestehe zudem die Möglichkeit, die Funktionalitäten auf weitere Geräte, Services und Applikationen auszuweiten. ( speicherguide.de /hal)

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