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EMC überholt die komplette Produktpalette

27.10.2006 | 09:45 Uhr |

In einem Rundumschlag hat Storage-Spezialist EMC fast seine komplette Produktpalette kräftig auf Vordermann getrimmt. So gibt es jetzt die Speichersysteme EMC Symmetrix DMX-3, EMC CLARiiON CX3 UltraScale, EMC Disk Library sowie EMC Celerra NS in mit neuen Konfigurationen und Funktionen. Neu ist die Software Navisphere Quality of Service Manager.

Aber jetzt der Reihe nach. Auffällig vor allem das neue Modell „Symmetrix DMX-3 950“, mit dem EMC die erfolgreiche DMX-3-Serie nach unten abrundet. Das Speichersystem lässt sich mit 32 bis 360 Festplatten und bis zu 64 GByte Hauptspeicher bestücken. Außer FC unterstützt die Maschine auch das iSCSI-Protokoll. EMC positioniert das Modell besonders für den Ausbau von Rechenzentren, die nur begrenzt Platz- und Stromressourcen zur Verfügung haben. Darüber hinaus ist die neue Maschine in Verbindung mit EMC-SRDF/S (Symmetrix Remote Data Facility/synchron) und SRDF/A (asynchron) ein Schlüsselelement für den Aufbau einer Business-Continuity-Strategie.

Der Clariion-CX3-Serie spendiert EMC jetzt eine kombinierte Schnittstelle für Fibre-Channel und iSCSI. Dadurch soll die iSCSI-Leistung um bis zu 49 Prozent und die Performance der Fibre-Channel-Verbindung um bis zu 74 Prozent steigen. „Das war eine ganz klare Anforderung des Marktes“, sagt Mika Kotro, Product Marketing Manager bei EMC Deutschland gegenüber speicherguide.de. Im mittleren Leistungsbereich erhält die Clariion-Familie Zuwachs mit den Modellen „CX3-20“ und „CX3-40“, die jeweils über vier FC- und acht iSCSI-Ports verfügen und die 4-Gbit/s-Technik unterstützen. CX3-20 speichert bis zu 59 TByte, die größere Version CX3-40 das Doppelte. Mit den neuen Features will man offensichtlich besser gegen NetApp bestehen können, die mit ihrer Unified-Storage-Architektur für allerhand Furore sorgen.

Familienzuwachs gibt es auch bei Celerra-NS-Serie, die auf der Clariion-CX3-Ultrascale-Architektur basiert. Die neuen Modelle Celerra NS40, NS40G (Gateway), NS80 und NS80G verwenden die neueste EMC-Blade-Server-Technologie und bieten somit höhere Performance, Skalierbarkeit und Verfügbarkeit.

Ebenfalls auf der Clariion-CX3-Ultrascale-Architektur basiert die dritte Generation der EMC-Disk-Library, die nun ihre Leistungsfähigkeit nochmals verdoppelt. Kotro betont, dass seit Markteinführung dieser Virtual-Tape-Library (VTL) EMC „über 70 PByte an Kapazität verkauft“ habe. Das neue Modell unterstütze mehr Konfigurationen und Anwendungen als jede andere verfügbare VTL. Kotro legt auch Wert auf die Feststellung, dass die Maschine als „Disk-Library“ vermarktet wird – „mit ‚Tape’ können wir uns nicht so anfreunden“.

Ganz neu ist die Software „Navisphere Quality of Service Manager“ (NQM), die es dem Nutzer erlaubt, Speicherplatz auf Clariion-Systemen – und damit den meisten neu vorgestellten Produkten – bestimmten Applikationen zuzuweisen, um so geforderte Serviceziele zu erreichen. „Die Priorität kann tagsüber z.B. eine SAP-Applikation sein, und nachts ein Backup-Job“, erläutert Kotro. Das sei ein vollkommen anderer Ansatz als beispielsweise Partitionierung. Außerdem vereinfache ein assistentengestütztes Verwaltungswerkzeug die Konfiguration der Systeme und reduziert die dafür notwendigen Arbeitsschritte um bis zu 70 Prozent, so Kotro. (dpa/hal)

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