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EFF lobt Apple, Google und Facebook

18.05.2014 | 13:07 Uhr |

In einer aktuellen Studie prüft die EFF, welche Unternehmen ihre Kundendaten vor Regierungsanfragen schützen. Google, Apple, Microsoft und Facebook schneiden dabei gut ab.

In einer aktuellen Studie hat die US-amerikanische Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) überprüft, wie Unternehmen bei Regierungsanfragen mit ihren Kundendaten umgehen. Auf dem Prüfstand fanden sich dabei wie jedes Jahr die größten US-Unternehmen, darunter Google, Amazon, Adobe, Dropbox, Apple oder auch Facebook. Während es bei einigen Firmen noch immer enormen Nachholbedarf gibt, schnitten Facebook, Apple, Microsoft und Google im Vergleich zum Vorjahr mit voller Punktzahl ab.

So verlangen alle vier Unternehmen einen entsprechenden Beschluss, bevor sie die geforderten Nutzerdaten herausgeben. Weiterhin werden die betroffenen Kunden informiert und die allgemeinen Zahlen in Transparenzberichten veröffentlicht. Ebenfalls hoch angerechnet wird Google, Apple, Microsoft und Facebook, dass sie sowohl vor Gericht als auch im Kongress für die Rechte ihrer Nutzer eintreten.

Mit nur einem von fünf möglichen Punkten schneidet Snapchat in der Studie am schlechtesten ab, dicht gefolgt von Online-Händler Amazon und dem US-Provider AT&T.

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