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EA geht wegen Indizierung von C&C Generals vor Gericht

05.05.2003 | 17:26 Uhr |

Electronic Arts will sich die Indizierung des Echtzeit-Strategiespiels "Command & Conquer Generals" nicht gefallen lassen. Der Publisher hat nun vor dem Verwaltungsgericht Köln Klage gegen die Ende Februar von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) durchgeführte Indizierung eingereicht.

Electronic Arts (EA) will sich die Indizierung des Echtzeit-Strategiespiels "Command & Conquer Generals" nicht gefallen lassen. Der Publisher hat nun vor dem Verwaltungsgericht Köln Klage gegen die Ende Februar von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien ( BPjM ) durchgeführte Indizierung eingereicht.

Laut einem Bericht unserer Schwesterpublikation Gamestar , vermutet Dr. Jens Uwe Intat, Geschäftsführer der EA Central Region, dass die Indizierung damals nur wegen der angespannten politischen Lage zwischen Deutschland und den USA erfolgte. Immerhin sei EA Deutschland das Tochterunternehmen des US-Unternehmens EA.

Die BPjM hätte, so Intat, damals EA nicht rechtzeitig über die Indizierung des Spiels informiert. Außerdem wäre eine Indizierung des Titels einen Monat später mit dem inkrafttreten des neuen Jugendschutzgesetzes gar nicht mehr möglich gewesen. Die USK hatte dem Titel bereits eine Altersempfehlung ab 16 erteilt.

Neues Jugendschutzgesetz tritt am 1. April in Kraft (PC-WELT Online, 31.03.2003)

C&C Generals: BPjS indiziert Echtzeitstrategiespiel (PC-WELT Online, 25.02.2003)

C & C Generals: Die offizielle Begründung für die Indizierung (PC-WELT Online, 26.02.2003)

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