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E3: Messe-Babes müssen sich mehr anziehen

24.01.2006 | 16:43 Uhr |

Auf der E3 in Los Angeles (10. - 12. Mai) werden die Organisatoren es dieses Jahr den Ausstellern nicht gestatteten, leicht bekleidete Damen durch die Gänge spazieren zu lassen, um die Werbetrommel für irgendwelche Spiele oder Produkte zu rühren. Wer sich nicht daran hält, dem drohen saftige Strafen.

Die Entertainment Software Association (ESA), Veranstalter der Spielemesse E3 in Los Angeles, hat angekündigt, dass Ausstellern, die minimal bekleidete "Messe-Babes" durch die Hallen schicken, hohe Strafen drohen werden.

Der Entwickler-Verband IGDA hatte auf seiner Website Auszüge aus dem neuen E3-Handbuch veröffentlich. Auf Seite 13 werden die Aussteller darüber informiert, dass auf der Messe unter anderem Spiele für Konsolen und PCs im Mittelpunkt stehen sollen. Und auf dem Messegelände sind nicht mehr Models gestattet, die "nackt, teilweise nackt oder in Badeanzügen" herumlaufen. Sollte ein Aussteller gegen diese Regel verstoßen, dann wird zunächst eine mündliche Verwarnung ausgesprochen. Bei einem weiteren Verstoß wird eine sofort zahlbare Strafe in Höhe von 5000 US-Dollar fällig und die betreffende Dame darf erst wieder werbend flanieren oder posieren, wenn sie passend gekleidet ist.

Wie die Branchensite Gamesindustry.biz meldet, hat die die ESA die Angaben aus dem E3-Handbuch bestätigt. Die Regel hätte zwar schon früher gegolten, aber die Aussteller hätten sich nicht daran gehalten und von Jahr zu Jahr wären immer mehr spärlich bekleidete Messe-Babes durch die Hallen gelaufen.

Das Motto "Sex sells" zieht also künftig nicht mehr. Wenigstens kriegen die Models künftig von ihren Auftraggebern mehr zum Anziehen und müssen nicht frieren...

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