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E-Zigarette hat Computervirus im Gepäck

24.11.2014 | 18:31 Uhr |

Auf einer preiswerten E-Zigarette aus China wurde ein Virus entdeckt, der sogar das Firmennetzwerk infizieren konnte.

USB-Sticks dienen häufig als Einfallstor für Computerviren. Diese können sich auch auf Produkten verstecken, von denen man dies gar nicht erwarten würde. So berichtet derzeit etwa der Forennutzer Jrockilla von einer E-Zigarette, die sein Firmennetzwerk mit einem Virus angesteckt haben soll . Die fest in die Hardware des Geräts integrierte Schadsoftware wanderte beim Aufladen über USB auf den betroffenen Rechner.

Bei der befallenen E-Zigarette handle es sich laut Jrockilla um ein China-Modell für fünf US-Dollar. Ob der Virus absichtlich in der Hardware versteckt wurde oder über einen schlecht gewarteten Rechner in der Fertigung auf die  E-Zigarette gewandert sei, ließe sich nicht abschließend klären.

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USB-Geräte dienen immer wieder als Einfallstor für Schadsoftware. So zeigten erst im Juli Mitarbeiter der in Berlin ansässigen Security Research Labs, wie beliebige USB-Hardware mit einem Virus verstehen werden kann, die nach dem Anschließen alle Tastaturanschläge mitschneidet. Anti-Viren-Programm könnten diese Manipulation häufig nicht erkennen, da der Stick als leer angezeigt wird.

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