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E-Voting: Urnengang per SMS in der Schweiz war erfolgreich

04.04.2006 | 16:35 Uhr |

Können die Bundesbürger zu den Bundestagswahlen 2009 ihre Stimme bereits per SMS abgeben? Vermutlich nicht, aber die Schweizer haben es wieder einmal vorgemacht, wie direkte Demokratie durch die Mobilfunktechnik noch bürgernäher gestaltet werden kann. Im April berichteten wir bereits darüber, dass die Wahlberechtigten in der Gemeinde Bülach im Schweizer Kanton Zürich am 30. Oktober erstmals die Möglichkeit erhalten werden, ihre Stimme per E-Voting - also per SMS über das Handy - zum Thema ?Tempo 30? abzugeben.



Wie der Zürcher Regierungsrat und die Stadt Bülach nun mitteilten, ist die Pilotabstimmung ohne Probleme verlaufen. Bei einer Stimmbeteiligung von immerhin 41,5 Prozent nutzten knapp 12 Prozent der Stimmenden die Möglichkeit zur SMS-Abstimmung. Um ihre Stimme elektronisch abgeben zu können, benötigten die Stimmberechtigten einen PIN-Code, der auf dem Stimmrechtsausweis unter einem Siegel aufgedruckt war.
Am 27. November können die Stimmberechtigten von Bülach, Schlieren und Bertschikon erstmals in einer kantonalen Abstimmung das E-Voting nutzen - in der Stadt Zürich soll es sogar in einem ganzen Stadtkreis möglich sein. Nach Aussagen des Kantonalen Statistischen Amtes ist das Ziel der kontinuierlichen Ausweitung des E-Voting, bei der Bevölkerung Vertrauen aufzubauen, damit 2006 das E-Voting flächendeckend angewandt werden kann.

Mehr Informationen:
» Schweiz Channel
» News: Erste Zwischenbilanz zum Handy-Parken fällt positiv aus

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