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M810-Verschnitt ohne Breitbandverbindung

Im Mai 2008 bringt E-TEN das M750 in den Handel. Dabei handelt es sich um einen M810-Verschnitt, bei dem auf eine breitbandige Internet-Verbindung im Mobilfunknetz verzichtet wird. Sonst sind die Geräte identisch: Beide laufen unter Windows Mobile 6 Professional, haben einen großen Touchscreen und bieten umfangreiche Bedienmöglichkeiten. Die Preise sind noch unbekannt.

Auf der CeBIT 2008 hatte E-TEN die Multimedia-Modelle Glofiish V900 und M810 vorgestellt. Während sich der taiwanische Hersteller beim V900 auf den mobilen TV-Empfang konzentriert - das Smartphone unterstützt die Fernsehstandards DVB-T/-H und T-DMB sowie den digitalen Hörfunk-Übertragungsstandard DAB - stehen beim M810 vor allem die Basics im Vordergrund, den Schwerpunkt legt E-TEN auf die Datenübertragung. Wer auf eine Highspeed-Anbindung via HSDPA verzichten kann, greift besser zum M750. Das kleinere Schwestermodell des M810 wurde jetzt von E-TEN vorgestellt und soll bereits in zwei bis drei Wochen im Handel erscheinen.

Verglichen zum M810 wird beim M750 auf breitbandigen Datentransfer im Mobilfunknetz verzichtet, gefunkt wird ausschließlich über Triband-GSM und GPRS/EDGE. Für lokale Verbindungen steht WLAN zur Verfügung. In der fehlenden Bandbreite resultiert auch der Verzicht auf die im M810 verbaute Frontkamera für Videotelefonie, sonst sind die Smartphones technisch und optisch identisch.

Windows Mobile 6 Professional erfüllt die gängigen Ansprüche, die man an ein Mobiltelefon stellen kann: Office-Dokumente können angeschaut, erstellt und bearbeitet werden, PDF-Files lassen sich darstellen. Auch das E-Mail-Postfach wird auf dem M750 mobil. Der Touchscreen ist mit 2,8 Zoll ausreichend groß, die Auflösung ist mit 240x320 Pixeln aber nur Standard und wird beispielsweise vom V900 übertroffen, das bereits über VGA-Auflösung (480x640 Pixel) verfügt. Zum Navigieren per GPS ist der Bildschirm dennoch gut geeignet, eine GPS-Komponente ist im Gehäuse verbaut und muss nicht zusätzlich über Bluetooth gekoppelt werden.

Wenig beeindruckend, aber für Geschäftskunden auch nicht relevant, ist die 2-Megapixel-Kamera mit Autofokus. Angetrieben wird das M750 von einer Samsung-CPU mit 500 MHz, leider ist der Arbeitsspeicher mit 64 MB knapp bemessen und stößt beim Multitasking schnell an seine Grenzen. Dateien werden im 256 MB großen Speicher oder auf einer microSD-Karte abgelegt. Wie das M810 soll auch das M750 im Mai in den Handel kommen, der Preis ist noch unbekannt.

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