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Expansion mit Billigmarken soll Roaming-Kosten senken

18.02.2008 | 14:22 Uhr |

E-Plus hat die Chancen eines europäischen Binnenmarktes erkannt und plant mit seinen Discount-Töchtern im EU-Ausland zu expandieren. Langfristiges Ziel seien einheitliche Preise und Dienste in allen Ländern, in denen E-Plus und seine Tochterunternehmen präsent sind.

Jahrelang haben die europäischen Mobilfunk-Anbieter den Kunden mit überhöhten Roaming-Preisen tief in die Taschen gegriffen, obwohl viele mit Tochterunternehmen auch im Ausland aktiv sind. Keines sah den europäischen Binnenmarkt als Chance, trotz Sättigung weiter wachsen zu können. Offensichtlich bedurfte es erst einer Regulierung der Roaming-Preise durch die Brüsseler Behörde, damit bei den Netzbetreibern ein Umdenken einsetzt.

Der Mobilfunkbetreiber E-Plus ist eines der ersten Unternehmen, die mit ihren Angeboten ins Ausland expandieren. Nachdem am 13. Februar die Discount-Tochter simyo in Spanien startete, plant E-Plus auch den Flatrate-Anbieter BASE in dem Urlaubsland zu positionieren. Wie E-Plus-Chef Thorsten Dirks der Wirtschaftswoche mitteilte, sollen die beiden Marken europaweit ausgebaut werden.

Zunächst ist jedoch nur eine Expansion in die Hauptreiseländer der Deutschen geplant ? nach Spanien, Italien und die Türkei. Langfristig möchte Dirks, "dass sich die deutschen simyo- und BASE-Kunden in diese Netze einbuchen können und dort die selben Dienste und Preise bekommen wie in Deutschland." Deshalb sollen sich möglichst viele der rund 30 im E-Plus-Netz agierenden Fremdmarken wie Aldi Talk , blau.de oder Ay Yildiz an der Expansion beteiligen.

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