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PengPod-Tablet mit Android und Linux für 110 Dollar

04.12.2012 | 14:56 Uhr |

Ein Dualboot-Tablet, auf dem man sowohl Android als auch Linux nutzen kann, ist das PengPod. Für 110 US-Dollar soll es in den Handel kommen.

Das PengPod ist ein Tablet, das per Crowdfunding über die Plattform Indiegogo finanziert wurde. Mit 72.707 Dollar nahm das Tablet-Projekt locker die Herausforderung, mindestens 49.000 Dollar zusammen zu bekommen. Im Januar 2013 soll vermutlich die Auslieferung des von einem US-Unternehmen namens Peacock Imports produzierten 110-Dollar-Tablets (110 Dollar sind der Preis für das Pengpod 700) beginnen. Dann bekommen zunächst einmal die Förderer ein Tablet.

Das PengPod soll es in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten geben: Neben dem Pengpod 700 mit 7-Zoll-Bildschirm soll es auch das Pengpod 1000 mit 10-Zoll-Bildschirm für 175 Dollar geben. Außerdem soll es auch noch einen Stick-Computer für 75 Dollar geben.

Die Basis ist ein ARM-System on a Chip (SOC) vom Typ Allwinner A10 SOC Cortex A8 ARM Core mit 1,2 Ghz und mit MALI400MP OpenGL ES 2.0-GPU. Das Tablet spielt HD-Videos ab, bietet 3D-Beschleunigung und besitzt einen HDMI-Anschluss, USB 2.0 und einen 10/100 Ethernet-Chip. 800x480 Pixel sind die bescheidene Auflösung des 7-Zoll-Tablets, beim Pengpod 1000 sind es 1024x600 Bildpunkte. Eine 1,3-MP-Frontkamera für Videochats ist beim 700er ebenfalls vorhanden.

Das Besondere an dem Tablet ist die Dualboot-Option. Denn das PengPod kann sowohl mit Android 4.0 als auch mit Linux betrieben werden. Die Linux-Distribution besitzt hierfür die Touchscreen-optimierte KDE Plasma Active-Oberfläche. Android wird vom internen Speicher aus gestartet, Linux von einer bootbaren SD-Karte.

Die Macher wollen ein „echtes Linux-Tablet“ vorstellen, das ohne die Beschränkungen von Google und Android daher kommt. Auf dem alle Linux-Programme laufen. Zu einem fairen Preis.

Vorbestellungen sind unter diesem Link möglich.

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