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Drucker: Versteckte Infos sollen Fälschern das Handwerk legen

25.10.2004 | 13:47 Uhr |

Ermittlungsbehörden steht weltweit ein verstecktes Feature zur Seite, um Fälschungen, die per Laserdrucker erstellt wurden, zu erkennen und Rückschlüsse über den verwendeten Drucker zu ziehen.

Im Kampf gegen Fälschungen, die per Laserdrucker erstellt werden, steht Ermittlungsbehörden weltweit ein kleines, aber wichtiges Feature zur Seite, um festzustellen, mit welchem Drucker das Plagiat angefertigt wurde. Hierfür fügt der Drucker jedem Ausdruck eine versteckte Information hinzu. Dies berichtet der IDG News Service.

Es ist allerdings nicht bekannt, wie viele Behörden dieses Feature kennen oder bereits zu Ermittlungszwecken nutzen. Sicher ist allerdings, dass die niederländische Polizei bereits derartige Fälle auf Grund dieser Funktion gelöst hat.

Wie bei nahezu allen Geräten unterscheiden sich auch Drucker meist lediglich durch das Gehäuse und Label, unter dem sie verkauft werden. Das Innenleben, wie der Druckkopf, wird aber nur von einer Handvoll Unternehmen hergestellt, wie beispielsweise Toshiba, Canon und Ricoh.

Eines der Unternehmen, das mit den Behörden zusammenarbeitet, ist Canon. "Canon stuft das Thema Sicherheit außerordentlich hoch ein", erklärt Anna McIntyre, PR Manager für Canon Europe. "Aus diesem Grund ist Canon der Ansicht, dass Prävention unabdingbar ist und hat alle Farb-Drucker mit einer Fälschungs-Erkennungstechnik ausgestattet."

Und weiter: "Canon arbeitet eng mit den relevanten nationalen und internationalen Behörden zusammen, um sicher zu stellen, dass die Möglichkeiten, seine Produkte zu missbrauchen, minimiert werden."

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