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Drucker-Hersteller kämpfen gegen Tintenpatronen-Plagiate

22.05.2003 | 12:55 Uhr |

Drucker-Hersteller müssen sich einer neuen Herausforderung stellen, die bislang Produzenten namhafter Markenwaren wie Rolex oder Nike vorbehalten war - Plagiaten. Mittlerweile soll in den USA bereits 1 von 20 im Handel erhältlicher Marken-Tintenpatronen beziehungsweise Toner-Kartuschen eine simple Fälschung sein.

Drucker-Hersteller müssen sich einer neuen Herausforderung stellen, die bislang Produzenten namhafter Markenwaren wie Rolex oder Nike vorbehalten war - Plagiaten. Mittlerweile soll in den USA bereits 1 von 20 im Handel erhältlicher Marken-Tintenpatronen beziehungsweise Toner-Kartuschen eine simple Fälschung sein, teilt die "Imaging Supplies Coalition" (ISC), ein Zusammenschluss führender Drucker- und Tinten-Hersteller, mit.

Diese Fälschungen sind nicht zu verwechseln mit billigeren Patronen oder Kartuschen von Noname-Herstellern, die Plagiate werden komplett gefälscht - mit Herstellername und -Logo. Die Plagiate finden sich sowohl in Geschäften als auch bei Online-Versendern, oft haben die Verkäufer keine Kenntnis von den "Kuckuckseiern", die sich in ihrem Sortiment verstecken.

Außerhalb der USA habe das Problem bereits epidemische Ausmaße erreicht, so die ISC. In Teilen von Mexiko und dem mittleren Osten seien demzufolge mindestens die Hälfte der als Original-Ware angebotenen Patronen/Kartuschen Fälschungen.

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