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Drucken könnte deutlich preiswerter werden

20.12.2002 | 10:09 Uhr |

Tintenstrahldrucker sind in der Regel preiswert in der Anschaffung und teuer im Betrieb. Das soll sich aber ändern: Nach einer neuen Richtlinie des Europäischen Parlaments müssen sich ab 2006 in der Europäischen Union verkaufte Drucker uneingeschränkt mit Nachfüllkartuschen von Drittherstellern bestücken lassen können.

Tintenstrahldrucker sind in der Regel preiswert in der Anschaffung und teuer im Betrieb. Das soll sich aber ändern: Nach einer neuen Richtlinie des Europäischen Parlaments müssen sich ab 2006 in der Europäischen Union verkaufte Drucker uneingeschränkt mit Nachfüllkartuschen von Drittherstellern bestücken lassen können, wie aus einem Bericht der Computerwoche hervorgeht.

Original-Farbpatronen für einen Drucker, der für weniger als 100 Euro verkauft wird, schlagen teilweise mit über 40 Euro zu Buche, erklärt der Abgeordnete Robert Goodwill. Zwar gebe es mittlerweile Dritthersteller, die günstigere Nachfüll-Sets anbieten, die Druckerhersteller würden Anwender jedoch oft durch technische Tricks zwingen, Original-Kartuschen nachzurüsten.

Für die Hersteller ist das ein gutes Geschäft: Hewlett-Packard zum Beispiel erzielt rund 15 Prozent seines Jahresumsatzes mit Farbkartuschen, schätzen Marktforscher. Die Richtlinie wurde im Rahmen einer Verordnung erlassen, nach der Hersteller ab 2005 Elektroschrott kostenlos zurücknehmen und entsorgen müssen.

PC-WELT Testberichte: Drucker

PC-WELT Tests: Die besten Tintenstrahldrucker

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