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Dropbox veröffentlicht Tranparenzbericht für 2013

12.02.2014 | 12:59 Uhr |

Dropbox hat den Transparenzbericht für 2013 veröffentlicht. Diesem können unter anderem die Anzahl der Geheimdienstanfragen und Durchsuchungsbefehle entnommen werden.

Dropbox erhielt im Jahr 2013 zwischen 0 und 249 Anfragen durch US-Geheimdienste. Das ist dem nun veröffentlichten Transparenzbericht von Dropbox zu entnehmen. Eine genaue Anzahl der Anfragen, die aus Gründen der nationalen Sicherheit gestellt werden, dürfen Unternehmen nicht verraten, daher liefert auch Dropbox hier nur eine vage Auskunft.

Genauer sind die Angaben zu Durchsuchungsbefehlen und Vorladungen. So erreichten Dropbox im vergangenen Jahr insgesamt 118 Durchsuchungsbefehle, von denen 172 Nutzer-Konten betroffen waren. Davon habe man 146 Anfragen beantwortet. Die 159 Vorladungen betrafen 401 Nutzer-Konten und diese wurden von Dropbox in 155 Fällen beantwortet. Gerichtsurteile gingen im vergangenen Jahr bei Dropbox nicht ein. Die Anzahl der Anfragen von außerhalb der USA gibt Dropbox mit 90 an.

Microsoft, Google und weitere Internet-Unternehmen hatten vergangene Woche ihre Transparenzberichte für 2013 veröffentlicht. Allerdings nur für die erste Jahreshälfte 2013 .

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