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Dropbox nach Server-Update lahmgelegt

13.01.2014 | 11:09 Uhr |

Schuld am großen Dropbox-Ausfall waren keine Hacker, beteuern die Entwickler. Vielmehr soll ein routinemäßiges Server-Update schiefgelaufen sein. Künftig sollen verbesserte Programme solche Fehler verhindern oder zumindest abfedern.

Am Freitag Abend hatte Dropbox mit einem Ausfall zu kämpfen, der einige Stunden dauerte. Eine Hacker-Gruppe bekannte sich zu einem angeblichen Angriff auf den Dienst, doch Dropbox wiegelte ab - es handele sich um ein Wartungsproblem, ein Hacker-Angriff sei nicht erfolgt. Bei einem Server-Upgrade - eigentlich ein Routine-Eingriff - soll ein Bug dafür gesorgt haben, dass das Upgrade auf mehreren aktiven Servern installiert wurde. Die Dropbox-Entwickler betonen , dass die Daten der Nutzer zu jeder Zeit sicher und weder Hacker noch ein DDOS-Angriff im Spiel gewesen seien. Außerdem seien nicht Datenspeicher betroffen gewesen, sondern Server, die Features wie den automatischen Foto-Upload oder API-Funktionen bereitstellen.

In den frühen Morgenstunden deutscher Zeit war der Cloud-Dienst wieder erreichbar. Zumindest für einen Großteil der Nutzer. Fünf Prozent hätten, laut Dropbox, auch am Sonntag noch Probleme mit der Synchronisierung von Daten gehabt. Ganze 20 Prozent sollen noch Schwierigkeiten mit der Dropbox-App für das Smartphone oder Tablet gehabt haben. Die Entwickler wollen nun mit neuen Programmen künftig solchen Ausfällen vorbeugen und überlegen, diese Programme als Open Source auch anderen zur Verfügung zu stellen. Auf dem offiziellen Tech-Blog von Dropbox beschreiben die Dropbox-Macher das Problem detailliert und hielten ihre Nutzer mit zahlreichen Updates auf dem Laufenden.

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