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Drone Boning - Erster Pornofilm mit Flugdrohnen gedreht

06.11.2014 | 17:08 Uhr |

Drone Boning heißt der erste Porno-Streifen, den Filmemacher mit Flugdrohnen gedreht haben. Er zeigt Paare beim Sex – aus der Vogelperspektive. Umgeben von herrlicher Landschaft.

Kaum ein Bereich der Filmproduktion nutzt neue Technologien so konsequent wie die Porno-Industrie. Während noch vor einigen Jahren Porno-Filme auf Smartphones als der letzte Schrei galten, sind es jetzt die Flugdrohnen, die das Interesse der Filmemacher erregen. Ein erstes Beispiel dafür, wie so ein mit Drohnen gedrehter Porno-Film aussehen könnte, liegt mit Drone Boning nun vor.

Drone Boning: Viel Landschaft und wenig Sex

Der Porno-Streifen von „Ghost+Cow“ unterscheidet sich aber doch etwas von dem, was man von YouPorn und RedTube gewohnt ist. Denn tatsächlich nehmen herrliche Landschaftsaufnahmen einen erheblichen Teil des Films ein. Die Drohnen mit den Kameras fliegen über riesige Weinberge, über Steilküsten und Sandbuchten, über begrünte Hausdächer und Farmen, endlose Wälder und Wiesen. Und die hetero- und homosexuellen beziehungsweise lesbischen Paare respektive Grüppchen sind – zumindest auf den gezeigten Aufnahmen beziehungsweise auf dem veröffentlichten Trailer - nur aus einer gewissen respektvollen Entfernung zu beobachten. Genauer gesagt: Man muss die handelnden Personen auf dem gezeigten Filmausschnitt geradezu suchen.

Drone Boning soll warnen: Privatsphäre ist bedroht

Film-Macher Brandon LaGanke versucht sogar einen höheren Sinn in den Porno zu packen. Denn er betont, dass er damit ganz bewusst auch auf die Gefahren hinweisen will, die von Flugdrohnen ausgehen. Nämlich für unsere Privatsphäre. Wenn wir jederzeit und überall gefilmt werden können – sogar beim Sex fernab von Straßen und Häusern. Flugdrohnen machen genau das eben möglich. Und darüber sollen die Betrachter von Drone Boning nachdenken.

Deshalb ist es ganz wichtig zu betonen, wer die Porno-Darsteller in Drone Boning sind: Die Aufnahmen entstanden nach Aussage der Regisseure mit bezahlten Darstellern im Großraum San Francisco. Die Drohnen filmten also nicht etwa heimlich fremde Paare beim Sex.
 

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