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Drohne kann abstürzen: GoPro ruft Karma zurück

09.11.2016 | 09:14 Uhr |

Fehlstart für GoPro: Das Unternehmen muss alle bisher verkauften Exemplare seiner ersten Drohne, der Karma, zurückrufen. Die Drohne kann plötzlich abstürzen.

Erst seit dem 23. Oktober verkauft das auf Action-Kameras spezialisierte Unternehmen GoPro seine erste Flugdrohne. Die Karma. Deren Besonderheit: Der Benutzer kann die Drohne zusammenfalten und dann in einem Rucksack transportieren. In Deutschland kostet die Karma ohne Kamera 869,99 Euro und mit der Kamera Hero5 Black 1199,99 Euro.

Doch nun muss GoPro alle rund 2500 seit dem 23. Oktober 2016 verkauften Exemplare dieser Drohne zurückrufen. Weil die Drohne unvermittelt abstürzen kann.

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Bisher stürzte eine Karma-Drohne ab. Die Drohne verlor offensichtlich für einen kurzen Moment ihre Stromversorgung. Doch ohne Strom folgt eine Flugdrohne nun einmal den Gesetzen der Schwerkraft – und stürzt zu Boden.

Zu diesem Stromausfall während des Betriebs kam es laut GoPro bisher in einigen wenigen Fällen. GoPro habe bisher keine Hinweise auf Verletzungen oder Sachschäden. Doch ungefährlich ist es natürlich nicht, wenn eine Drohne plötzlich abstürzt. Deshalb der umfassende Rückruf. GoPro untersucht nun den Grund für den Stromausfall zusammen mit der U.S. Consumer Product Safety Commission und der Federal Aviation Administration.

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GoPro rät dringend von der weiteren Benutzung der Drohne ab. Alle Informationen zum Rückruf hat das Unternehmen hier veröffentlicht. GoPro erstattet allen Kunden den Kaufpreis. Die Rückgabe ist auch ohne Kaufbeleg möglich. Das Drohnenpaket muss vollständig zurückgegeben werden, also inklusive der mitgelieferten Kamera. Ein Umtausch gegen ein fehlerfreies Modell ist derzeit nicht möglich.

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