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Drohne als schwebende Politesse

11.06.2015 | 05:33 Uhr |

Die DJI Matrice 100 kann, mit den passenden Sensoren bestückt, als fliegende Politesse eingesetzt werden.

Hersteller DJI hat mit der Matrice 100 in dieser Woche sein neuestes Drohnen-Modell vorgestellt. Das Gerät schlägt mit 3.300 US-Dollar zu Buche und richtet sich an Entwickler. Die Matrice 100 kann mit einem Antikollisionssystem für 1.000 US-Dollar ausgerüstet werden, das die Erkennung von Objekten in einem Umkreis von 20 Metern ermöglicht.

Über SDKs können Entwickler die Drohne auch mit anderen Sensoren bestücken. Der Anschluss erfolgt über USB oder serielle Schnittstellen. Bei einem Betaster-Team von der Fudan-Universität in Shanghai ist die DJI Matrice 100 bereits im Einsatz. In Kooperation mit Intel haben die Forscher ein System entwickelt, welches die Sensoren der Drohne nutzt, um Falschparker auf frischer Tat zu ertappen.

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Hierzu überprüft die Drohne zuvor definierte Flächen, die beispielsweise von Städten und Gemeinden als Parkverbotszonen ausgewiesen wurden. Wurde dort widerrechtlich ein Wagen geparkt, kann die Drohne das Fahrzeug erkennen und einen Video-Beweis sichern.

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Wirklich ausdauernd ist die fliegende Politesse jedoch nicht. Mit einer Akku-Ladung kommt die Matrice 100 nur 20 Minuten aus. Per Zusatz-Akku kann die Flugzeit um weitere 20 Minuten verlängert werden.

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