20012

Immer mehr US-Investitionen in deutsche Unternehmen

14.01.2008 | 12:55 Uhr |

Laut einer Umfrage, die Dresdner Kleinwort (die Investment-Banking-Sparte der Dresdner Bank AG) unter den führenden deutschen DAX- und MDAX-Unternehmen durchgeführt hat, investieren US-Unternehmen immer mehr in Deutschland.

Die Investorenbasis deutscher Unternehmen habe sich demnach in den vergangenen Jahren stark gewandelt und sei wesentlich internationaler geworden. US-Investoren haben ihren Aktienbesitz an deutschen Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren erheblich ausgebaut. Der Anteil deutscher Aktien, die sich in den Händen von US-Investoren befinden, ist auf 18 Prozent im Jahr 2006 gestiegen. 2001 waren es nur zwei Prozent.

53 Prozent der befragten deutschen Unternehmen erwarten, dass die von den US-Investoren gehaltenen Anteile in den nächsten fünf Jahren weiter zunehmen werden. Ungeachtet des Trends messen die befragten Unternehmen einer Börsennotierung in den USA aber keine entscheidende Bedeutung bei.

82 Prozent der befragten Unternehmen gab an, dass eine mögliche Konjunkturdelle in den USA "keinen wesentlichen Einfluss auf ihre Geschäfte" haben würde. Lediglich 18 Prozent sind der Meinung, dass sich eine konjunkturelle Eintrübung "deutlich bemerkbar" machen würde.

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