Android in der Kritik
Die 12 unsichersten Smartphones laut Bit9
Ein Sicherheitsunternehmen hat eine Liste veröffentlicht, die zwölf Smartphones enthält, die besonders unsicher sein sollen. Alle laufen mit dem gleichen Betriebssystem!
Das US-Sicherheitsunternehmen Bit9 hat eine Liste mit zwölf Smartphones veröffentlicht, die ein hohes Sicherheits- und Datenschutzrisiko für deren Besitzer und Unternehmen darstellen. Bei der Erstellung der Liste waren laut Bit9 drei Kriterien maßgeblich:
1.) Welchen Marktanteil hat das betreffende Smartphone
2.) Welche veraltete und unsichere Software läuft auf dem Smartphone
3.) Wie viel Zeit vergeht, bis die Smartphones mit Updates versorgt werden
2.) Welche veraltete und unsichere Software läuft auf dem Smartphone
3.) Wie viel Zeit vergeht, bis die Smartphones mit Updates versorgt werden
Laut Bit9 zählen derzeit folgende 12 Smartphones zu den unsichersten Smartphones:
Die 12 unsichersten Smartphones laut Bit9
Samsung Galaxy S
Samsung Galaxy Mini
Samsung Epic 4G
Motorola Droid 2
Motorola Droid X
LG Optimus S
LG Optimus One
HTC Wildfire
HTC Evo 4G
HTC Desire
Sony Ericsson Xperia X10
Sony Ericsson Xperia X10
Sony Ericsson Xperia X10
Sanyo Zio
Sanyo Zio
Sanyo Zio
Als Nummer 13 und "ehrenhalber" erwähnt Bit9 noch das Apple iPhone 4 und ältere Modelle.
Gegenüber unserer US-Schwesterpublikation zeigte sich Bit9-Chef Harry Sverdlove erstaunt darüber, welches "Chaos und welche Fragmentierung" weiterhin im Android-Ökosystem existiere und über die Art und Weise, wie Android-Smartphones auf den Markt kommen und insbesondere wie die Hersteller mit wichtigen Sicherheitsupdates umgehen.
Die Sicherheitsspezialisten von Bit9 fanden bei ihrer Recherche heraus, dass bei 56 Prozent der Android-Smartphones, die aktuell erhältlich sind, veraltete und unsichere Versionen des Android-Betriebssystems zum Einsatz kommen. Keine Lösung sei es, ein neues Smartphone zu kaufen. In einigen Fällen ermittelte Bit9, dass ein neu gekauftes Smartphone Software besaß, die 300 Tage alt war. "Wenn es Sicherhietslücken gibt und sie besitzen ein Smartphone, das seit über 6 Monaten nicht aktualisiert wurde, dann ist das eine Ewigkeit für Hacker", so Sverdlove. Die ganze Zeit lang bestünde die Möglichkeit, dass das Gerät infiziert werden könnte, dass die auf dem Smartphone abgelegten persönlichen Informationen gestohlen werden könnten oder man Opfer einer anderen Art einer Attacke werden könnte.
Sverdlove weist aber auch darauf hin, dass in jeder Software Sicherheitsschwächen stecken und damit auch in Apples iOS. Die Herausforderung sei es nicht, eine perfekte Software zu erstellen, sondern die Sicherheitsschwachstellen zu kennen und - viel wichtiger noch - so schnell wie möglich darauf per Update zu reagieren.
Beim iPhone habe Apple den Vorteil, neue Updates schnell an alle Geräte ausliefern zu können, während bei Android für die Updates die Hersteller oder die Netzwerkbetreiber zuständig seien. "Da sind zu viele Köche in der Küche. Es ist, als würde man einen Rechner von Dell erwerben und erwarten, dass Dell auch die Updates für Windows ausliefert", kritisiert Sverdlove.
Sverdlove schlägt vor, dass die Mitglieder des Android-Universums damit beginnen sollten, Smartphones als Computer und nicht als Handsets zu behandeln. Dazu müssten aber einige Änderungen am Android-Ökosystem durchgeführt werden. Die wichtigste Änderungen laut Sverdlove: "Die Hersteller und Netzwerkbetreiber müssten damit beginnen, die Kontrolle über das Betriebssystem dem Software-Hersteller zu überlassen".




22.11.11
Wie sicher oder unsicher ein Smartphone ist, darauf hat ja schließlich auch der User einen großen Einfluss. Ich kenne viele, die von den häufigewn Updates genervt sind und diese somit einfach abschalten, also bewusst auf die "Sicherheit" verzichten.
Und wer sagt uns, dass das Update clean ist?
Wie oft ist es denn schließlich schon vorgekommen, dass man eine Sicherheitslücke geschlossen hat und im Gegenzug einige neue aufgerissen hat.
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22.11.11
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23.11.11
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23.11.11
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23.11.11
Hat er in den wenigsten Fällen. Die Updatepolitik von Google ist zum Kotzen. Die Einbindung der Handyhersteller und der Netzbetreiber war die schlechteste Idee. Ohne Costum Roms zu flashen bekommt man nur selten die Auswahl ob man ein Update will.
Wenn Microsoft diese Einstellung gewählt hätte würden jetzt noch viele XP betriebenen PCs alle 30 sek neustarten ohne Grund!
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24.11.11
Das kann man so pauschal nicht sagen. Die Geräte von Google selbst werden ja idR schnell und auch längere Zeit mit Updates versorgt. Wenn man natürlich ein Gerät kauft in dessen Software noch zig andere rumgefriemelt haben, dauert's halt länger und liegt nicht mehr im Verantwortungsbereich von Google. Das wäre zB bei einem offenen/lizensierten iOS auch nicht anders.
Was natürlich nichts daran ändert, dass die Situation für den Endverbraucher ggf unerquicklich ist.
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