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Adobe stellt Webditor Golive ein

29.04.2008 | 09:26 Uhr |

Zwei sind einer zu viel: Adobe hat zu Gunsten des von Macromedia übernommenen Webeditors Dreamweaver sein eigenes Produkt Golive eingestellt. Besitzer von Adobe Golive haben das Recht, ein Cross-Upgrade auf Dreamweaver durchzuführen.

Dreamweaver dürfte unter professionellen Web-Seiten-Entwicklern das Standard-Programm schlechthin sein ( Microsofts Konkurrenzprodukt dazu heißt Expression Web ). Doch Dreamweaver, das ursprünglich von Macromedia entwickelt wurde, hatte seit der Übernahme von Macromedia durch Adobe Ende 2005 im eigenen Haus Konkurrenz – nämlich durch Golive.

Adobe hatte Golive 1999 von einer Hamburger Softwarefirma gekauft und war seitdem der Web-Editor im Softwareprogramm von Adobe. Doch Dreamweaver war nicht nur renommierter und weiter verbreitet, sondern wurde obendrein von Adobe konsequenter weiter entwickelt und bevorzugt vermarktet. Somit war abzusehen, dass Adobe Golive irgendwann ganz einstellen würde. Dieser Zeitpunkt ist jetzt gekommen.

Adobe will den Verkauf von Golive (die aktuelle Version heißt Adobe Golive 9) sofort einstellen. Besitzer von Adobe Golive sollen auf Dreamweaver CS3 umsteigen . Wer eine Golive-Version 5, 6, CS, CS2 oder 9 besitzt, darf für rund 200 US-Dollar das Upgrade auf Dreamweaver erwerben. Adobe will registrierten Besitzern von Golive aber weiterhin Online-Tutorials und Hilfen beim Umstieg zur Verfügung stellen.

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