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Billiger Nachbau mit klangvollem Namen und Android

Auf Youtube gibt es ein Video, in dem das Dream G2 zu sehen ist. Doch anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich nicht um den Nachfolger des von HTC produzierten T-Mobile G1, sondern um einen chinesischen Nachbau. Es hat jedoch ein paar interessante Neuerungen.

Ein Video zeigt das Android-Handy Dream G2. Das Handy ist abseits des klangvollen Namens ein ziemlich billig aussehendes, chinesisches Smartphone. Stutzig macht vor allem der Stylus, mit dem das Gerät während der gesamten Zeit bedient wird. Das T-Mobile G1 lässt sich, mit Ausnahme der Texteingabe, nur mit dem Finger bedienen. Die Chinesen verwenden anscheinend statt des sensiblen kapazitiven Displays ein billiges resistives Display, das nur auf Druck reagiert.

Das Interessanteste in dem siebenminütigen Video ist die Handschrifterkennung. Mit der Hand eingegebene Zeichen erkennt erst die zweite Version von Android, die von Google aber noch nicht veröffentlicht wurde. Auch die virtuelle Volltastatur soll erst mit dem Update herauskommen. Ob der Hersteller eine eigene Software für das Touchscreen-Handy entwickelt hat oder auf die von Google-Programmierern unter dem Arbeitsnamen Graffiti und Cupcake bereitgestellten Code zurückgreift, bleibt unklar.

Die zweite Version des kostenlosen Open-Source-Betriebssystems Android interessiert insbesondere chinesische Handyhersteller. Da selbst das vereinfachte Chinesisch über 2000 Zeichen enthält, sind ein Touchscreen und eine Schrifterkennung für Smartphones dringend erforderlich.

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